Martin-von-Tours-Schule - Pädagogisches Konzept

Warum gerade wir?
Was wollen wir umsetzen?
Wie wollen wir es umsetzen?

Erziehung:
Erziehung zu gegenseitiger Toleranz und Solidarität
Erziehung zu angemessener Konfliktfähigkeit
Erziehung zu Friedfertigkeit, zur Ächtung jeglicher Form von Gewalt
Erziehung zu Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Handeln
Erziehung zu umweltgerechtem Handeln Es gilt die Kinder zu stärken

  • Kinder müssen die Möglichkeit bekommen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ihre Schwächen dürfen im Umgang mit ihnen nur eine nachgeordnete Bedeutung haben.
  • Kinder brauchen Zuversicht und Verlässlichkeit. Deshalb benötigen sie die Erfahrung, dass Bemühung anerkannt wird.
  • Kinder brauchen, neben der in der Gesellschaft dominierenden Überschätzung der Kopfleistungen, eine gleichberechtigte Würdigung und Wertschätzung ihrer sozialen, praktisch-handwerklichen und praktisch-künstlerischen Fähigkeiten.
  • Kinder brauchen Orientierung. Orientierung erwächst aus der Begegnung mit den Menschen, die ihnen Vorbilder sind. Orientierung erwächst aus der Einhaltung von vereinbarten Regeln.
  • Orientierung erwächst auch aus der Auseínandersetzung mit den Fragen des Lebens. Kinder brauchen die Gewissheit, dass ihre Ängste, Fragen und Sorgen ernst genommen werden. Hierzu ist Zeit erforderlich, die oftmals auch auf Kosten der Vermittlung von Lernstoff aufgewandt werden muss.Und schließlich erwächst Orientierung aus der Erfahrung von Gerechtigkeit und auch Konsequenz.
  • Und schließlich erwächst Orientierung aus der Erfahrung von Gerechtigkeit und auch Konsequenz.

Unser Alltag :
Um den Kindern an unserer Schule die Möglichkeit zu geben, sich sowohl individuell entsprechend ihre Fähigkeiten und Bedürfnissen zu entwickeln, als auch in Gruppe zu lernen, sind wir bestrebt, ihnen viele offene Lernformen anzubieten.

Das Lernen im Klassenverband bei Einzel, - Gruppen - und Partnerarbeit, ermöglicht den Kindern vielfältige soziale Erfahrungen; sie bewähren sich in verschiedenen Situationen, lernen voneinander und ergänzen sich in ihren Fähigkeiten.

Der klassenübergreifende Unterricht findet in der Regel bei Projektwochen statt, dabei haben die Schüler die Möglichkeit, Arbeitsgruppen auszuwählen, die ihren Neigungen und Bedürfnissen entsprechen.

Es werden Arbeitsgemeinschaften wie z.B. Töpfern, Flöten und Englisch angeboten.

Bei der Arbeit an Wochenplänen oder bei der Freien Arbeit üben die Kinder in ihrem eigenen Lerntempo eigenverantwortlich zu lernen/üben bzw. sich neue Inhalte mit Lernmaterial durch selbstbestimmtes Arbeiten zu erschließen.

Durch den "offenen Schulanfang" (Kinder gehen bereits 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn - also 8 Uhr - in ihre Klasse ) soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, sich vor Unterrichtsbeginn mit anderen auszutauschen, von Erlebnissen zu berichten, zu spielen oder sich mit dem Lehrer zu unterhalten.

Die Einschulung
Um ihnen den Eintritt in die Schule als besonderes Erlebnis zu vermitteln, werden die Schulneulinge zuerst im gestalteten Schulgottesdienst unter Gottes Segen gestellt. Anschließend werden sie von einigen Schülern mit Gedichten oder Liedern zum Schulanfang begrüßt und von ihren Patenkindern in die Klasse begleitet.

Patenschaften
Schüler und Schülerinnen der 4. Schuljahre übernehmen Patenschaften und begleiten die Schulneulinge im täglichen Miteinander, in Pausen und Schulveranstaltungen.

Schulfeste
Die Namenstage von Sankt Martin und dem heiligen Nikolaus sind fester Bestandteil unseres Schullebens. Diese Feiern werden in unterschiedlicher Weise (Projekte, klassenübergreifende Feier, etc. ) begangen.
-> weitere Informationen unter Projekte